Ein ehrliches Interview mit dem „Mama-Badge“ von safarizeit
„Stephanie, ist das sicher? Schaffe ich das in meinem Alter? Sind die Unterkünfte sauber?“
Diese Fragen höre ich oft – und ich verstehe sie vollkommen. Ostafrika ist für viele ein Sehnsuchtsort, aber im Kopf reisen oft Fragezeichen mit. Als ich 2014 nach Tansania zog, hatte eine Person die meisten dieser Sorgen: meine Mama.
Damals war ihre größte Angst schlichtweg, ob sie ihr Kind jemals heile wiedersehen würde. Doch aus der anfänglichen Skepsis wurde Leidenschaft: Seit ihrem ersten Besuch 2015 ist sie meine treueste Co-Pilotin auf Entdeckungstouren durch Kenia und Tansania geworden.
Der „Mama-Check“: Mein Siegel, dein Versprechen

Aus ihren Fragen und unserer gemeinsamen Reiseerfahrung ist der „Mama-Check“ entstanden. Damit du diese geprüften Erlebnisse auf meiner Webseite sofort erkennst, hat meine Schwester Jeanette dem Projekt ein Gesicht gegeben. Ein Erlebnis bekommt dieses Siegel nur, wenn es Mamas Härtetest besteht:
- Sanitärer Komfort: Bad immer im Zelt oder Zimmer. Du musst nachts nie raus in die Dunkelheit.
- Tempo nach Maß: Safari ist kein Leistungssport. Wir planen genug Zeit zum Durchatmen ein – ohne Gruppenstress.
- Geprüfte Herzlichkeit: Meine Guides sind erfahrene Ruhepole, die genau wissen, was reifere Reisende brauchen.
Das Interview: Von der Angst zum Vertrauen
Aber wie fühlt sich dieser „Mama-Check“ eigentlich in der Praxis an? Ich habe meine wichtigste Kritikerin gefragt, wie sie den Wandel von der ersten Sorge zur Begeisterung erlebt hat. Hier ist unser Gespräch über Muffensausen, Herzklopfen und warum die größte Skepsis manchmal in die schönste Reiseerfahrung umschlagen kann:
Stephanie: Mama, Hand aufs Herz: Als ich 2014 nach Moshi gegangen bin, was war deine größte Sorge?
Mama: Ganz ehrlich? Dass ich mein Kind nie heile wiedersehe. Tansania war für mich ein weißer Fleck auf der Landkarte. Ich wusste nur: völlig andere Kultur, völlig weit weg. Mein Wissen über Afrika war gering und die Sorge um mein „kleines Mädchen“ entsprechend groß.
Stephanie: Ein Jahr später, im Sommer 2015, bist du mich dann das erste Mal besuchen gekommen. Was hat dich am meisten überrascht?
Mama: Dass die Sorge fast augenblicklich weg war. Ich habe mich unglaublich sicher gefühlt. Diese Offenheit der Menschen, das gemeinsame Lachen. Da ist eine Energie und Lebensfreude zu spüren, die mich tief bewegt hat. Klar gab es Momente zum Nachdenken, wie als uns geraten wurde, abends nicht alleine loszuziehen. Wir sind natürlich trotzdem los, um Ziege zu essen, und haben prompt einen liebevollen Einlauf bekommen (lacht). Aber unsicher habe ich mich nie gefühlt.



Vom „Schiss“ im Zelt zum echten Komfort
Stephanie: Man liest in den deutschen Medien ja viel über die Sicherheit. Wie hast du dich in Städten wie Dar es Salaam, Nairobi oder Mombasa gefühlt?
Mama: In Mombasa habe ich mich immer sicher gefühlt. Aber in Nairobi, bei dem Stadtspaziergang in Downtown, ging mir am Anfang schon ein bisschen die Muffe, weil wir die einzigen Weißen waren. Aber wir hatten zwei tolle Guides dabei. Einer hat meine Angst bemerkt, mich an die Hand genommen und mich so wertschätzend behandelt. Da war die Angst sofort klein und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.



Stephanie: (lacht) Ich erinnere mich! Das war die Stadtseite, aber im Busch warten ja ganz andere Geräusche. Ich erinnere mich: In der Serengeti hattest du bei der ersten Reise in den Camping-Zelten ja noch ganz andere Sorgen, als es dämmerig wurde…
Mama: Oh ja, da hatte ich richtig Schiss! Sobald die Tiergeräusche losgingen, war es vorbei. Ihr hattet ja erzählt, dass ihr beim Gang zur Toilette leuchtende Augen gesehen habt. Ich wäre definitiv nicht mehr aus dem Zelt gegangen!
Stephanie: (lacht) Genau deshalb wählen wir heute Unterkünfte aus, bei denen das Bad direkt im Zelt ist und man nachts nicht mehr raus muss. Aber viele Reisende sorgen sich ja nicht nur um die Löwen, sondern auch ganz praktisch um die medizinische Versorgung oder die sanitären Anlagen. Wie hast du das erlebt?
Mama: Ich kann mich an keinen Ort erinnern, an dem ich nicht auf die Toilette gegangen wäre, weil es schmutzig war. In den Lodges ist das oft eine Klasse wie bei uns. Selbst auf dem Farmer’s Markt in Nairobi war die Gemeinschaftstoilette absolut kein Problem. Gesundheitlich habe ich mir bei meiner Mutter damals mehr Sorgen gemacht, aber es war ihr Traum, Tansania zu erleben. Und wenn etwas passieren soll, dann doch am besten dort, wo man sich gerade einen Traum erfüllt.



Stephanie: Apropos Träume: Safaris können ja anstrengend sein – lange, ruckelige Pisten. Du bist oft auf meinen straffen Erkundungstouren dabei. Schafft man das mit 60+?
Mama: Manchmal schläft „Mama Stephanie“ im Auto halt einfach mal eine Runde ein (lacht). Ja, die Touren sind straff, besonders wenn man täglich ein- und auspackt. Aber das Schöne ist: Wenn man keine Erkundungstour macht, sondern seinen Urlaub mit dir plant, teilst du das ja genau so ein, dass genug Luft zum Durchatmen bleibt.
Warum eine Privatreise den Unterschied macht
Stephanie: Wir reden viel über Sicherheit, aber für mich bedeutet das vor allem: Vertrauen in die Menschen vor Ort. Du kennst meine Partner wie Laura, Moses oder Adam inzwischen persönlich. Was macht für dich den Unterschied aus, privat mit safarizeit unterwegs zu sein?
Mama: Es fühlt sich an wie Reisen unter Freunden, sehr familiär. Der größte Reiz ist für mich, dass es so dicht an den Menschen ist. Es ist kein Touri-Urlaub von der Stange. Man sieht, wie die Menschen wirklich leben, und führt spannende Gespräche.



Stephanie: Genau diese persönlichen Verbindungen machen für mich den Unterschied. Aber gibt es einen Ort oder ein Erlebnis, das sich für dich gar nicht nach „Urlaub“, sondern eher nach einem zweiten Zuhause angefühlt hat?
Mama: Oh ja, letztes Jahr die Mandhari Lodge in den Shimba Hills, die wir ganz für uns allein hatten. Wir haben früh gemeinsam in Mombasa eingekauft und abends zusammen geschnippelt, statt nur serviert zu bekommen. Und dieser Infinity-Pool mit Blick in die unendliche Weite… dieses Gefühl von Freiheit ist unbeschreiblich. Aber auch das Rivertrees Inn mit Oma bleibt unvergessen, wie sie da in der Marmorbadewanne saß und später mit der Besitzerin plauderte.



Stephanie: Jetzt kennst du mich ja als Tochter, aber eben auch in meiner Rolle als Reisekuratorin vor Ort. Wie nimmst du mich da eigentlich wahr?
Mama: Es ist fantastisch zu sehen, wie dieses „kleine Mädchen“ dort unten so unglaublich straight auftritt. Wie du mit Partnern diskutierst, alles bedenkst und immer ein Auge auf die Sicherheit hast. Mit dir fahre ich überall hin, da habe ich keine Angst.
Stephanie: Wenn du die Augen schließt: Welches Erlebnis erzählst du deinen Kollegen immer wieder?
Mama: Es ist dieser ganz spezielle Duft, wenn man am Flughafen ankommt. Die großartige Natur, die weiten Landschaften und das fantastische Essen. Aber vor allem die Menschen begegnen einem mit einer unglaublichen Herzlichkeit und einer Ruhe, die mich jedes Mal tief bewegt. Diese Lebensfreude und das Gefühl, überall willkommen zu sein, sind für mich das Schönste an jeder Reise.



Stephanie: Was sagst du jemandem, der Lust auf Ostafrika hat, sich aber wegen des Alters noch nicht traut?
Mama: Ganz einfach: Bei Stephie buchen! (lacht). Ich war oft die Älteste, habe mich aber nie so gefühlt. Man ist bei safarizeit so gut aufgehoben, weil du auf jeden persönlichen Wunsch eingehst. Wer eine ehrliche, sichere und persönliche Reise will, sollte genau diese Form des Reisens wählen.
Stephanie: Letzte Frage: Im Oktober geht es für uns ja wieder los nach Kenia. Wenn du auf unseren Reiseplan schaust: Worauf freust du dich dieses Mal am meisten?
Mama: Ganz klar auf die Maasai Mara! Auf die Tierbeobachtungen und unser Buschcamp, das dort extra für uns aufgebaut wird. Mal schauen, wie es diesmal mit dem „Schiss“ wird (lacht). Ich freue mich riesig auf das Bogenschießen mit den Maasai und die Insel Lamu. Aber am meisten freue ich mich auf das Wiedersehen mit Moses und Laura von den Mara Explorers. Dass wir dort bei Partnern von dir sind, die mittlerweile echte Freunde geworden sind, macht für mich den größten Unterschied.
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