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Tipps · Kenia & Tansania

Allein auf Safari als Frau: Alles, was du wissen musst

Stephanie Zemmrich · safarizeit
12. Juni 2026 · 14 Min Lesezeit

Ich werde manchmal gefragt, ob es komisch ist, allein auf Safari zu gehen. Ob das nicht einsam ist. Ob das sicher ist.

Meine Antwort: Es ist meistens das Gegenteil von einsam. Und sicherer als viele erwarten.

Im April 2014 habe ich meinen Marketingjob bei einem Berliner Startup gekündigt. Nicht dramatisch, nicht mit großem Plan, ich wollte einfach etwas erleben. Die Jahre auf Kreuzfahrtschiffen hatten mich offenbar nicht losgelassen. Also schrieb ich in Eigeninitiative Hostels an, die ich auf Hostelworld im östlichen und südlichen Afrika gefunden hatte. Drei Rückmeldungen kamen: aus Simbabwe, aus Sambia, aus Tansania.

Der Inhaber des Hostels in Moshi war gerade bei Freunden in Bamberg. Nach einem kurzen Telefonat bin ich einfach mit dem Zug hingefahren. Wir haben die Rahmenbedingungen abgesteckt, und im Juli 2014 saß ich im Flieger zum Kilimanjaro Airport.

Was mich dort erwartete, war kein normales Reisen. Ich hatte eine Basis und einen Arbeitsalltag, manchmal verdammt lang, von der Rezeption vor dem Frühstück bis zum Check-in spät abends. Und ein Zimmer im Hostel als mein Zuhause. Nach 22 Uhr, wenn wir die Rezeption abschlossen, ging es oft noch in die Bar gegenüber, manchmal bis weit nach Mitternacht. Gespräche mit Gästen, manchmal zogen wir weiter. Es war genau das, was die Gäste liebten: familiär, unkompliziert, Anschluss.

Das war mein erster tiefer Kontakt mit Ostafrika, wenn man die Overland-Truck-Reisen nicht zählt. 2010 war ich mit einer Freundin und 19 Fremden in einem Truck durch Kenia, Uganda und Ruanda gefahren. Im April 2014, kurz bevor ich nach Moshi aufbrach, hatte ich mich solo einer Gruppenreise durch Mosambik, Eswatini und Südafrika angeschlossen. Ostafrika hatte mich also schon länger im Griff. Moshi war nur der Moment, in dem ich aufgehört habe, dagegen anzukämpfen.

Stephanie allein auf Safari in Ostafrika
Allein unterwegs in Ostafrika
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Allein reisen heißt nicht allein sein

Eine Privatreise ist keine Gruppenreise, bei der du zufällig solo teilnimmst. Du hast deinen eigenen Guide, dein eigenes Fahrzeug, dein eigenes Tempo.

Das bedeutet: Kein Warten auf andere. Kein Kompromiss beim Frühstück. Kein „die Gruppe möchte jetzt zurück“, wenn du noch fünf Minuten bei der Gepardenmutter bleiben willst. Kein Gefühl, die anderen aufzuhalten, weil du noch ein Foto machen möchtest.

Und gleichzeitig: Du bist nie wirklich allein. Du hast jemanden dabei, der das Land kennt, der die Tiere liest, der weiß, wann man wartet und wann man weiterfährt. Und der merkt, ohne dass du viel sagen musst, wann du reden möchtest und wann du einfach schauen willst.

Ich erlebe das immer wieder in den Rückmeldungen, die ich nach Reisen bekomme. Eine Kundin hat mir nach ihrer Rückkehr beschrieben, wie sie abends mit ihrem Guide am Lagerfeuer saß, kein Programm mehr, kein nächster Punkt auf der Liste, einfach ein Bier und der Sternenhimmel über der Savanne. „Das hätte ich in einer Gruppe nie so gehabt“, hat sie geschrieben. Ich glaube ihr das sofort.

Lagerfeuer am Abend in der Serengeti
Abends am Lagerfeuer in der Serengeti

„Allein so weit fahren“, eine Sorge, die ich kenne

Etwas, das viele Alleinreisende denken, aber selten laut aussprechen: die langen Fahrtstrecken. Tagelang im Auto, allein mit einem Guide, durch unbekanntes Land.

Das ist eine Sorge, die ich regelmäßig höre, und die ich gut verstehen kann. Was ich dazu sagen kann: Diese Fahrten werden oft zu dem, woran Alleinreisende sich am stärksten erinnern.

Nicht wegen der Kilometer. Sondern wegen dem, was auf diesen Kilometern passiert. Die Savanne, die sich verändert. Die Gespräche, die sich ergeben. Das Mittagessen am Straßenrand. Die Stille dazwischen.

Wer nach der Reise zurückkommt, spricht fast nie über die Stunden im Auto als Belastung. Sondern als Teil des Erlebnisses.

Pirschfahrt im offenen Safari-Truck im Nyerere-Nationalpark
Pirschfahrt im offenen Safari-Truck, Nyerere-Nationalpark

Ist eine Safari allein sicher?

Kurze Antwort: Ja.

Etwas längere Antwort: Es kommt, wie immer beim Reisen, auf den Rahmen an.

Was ich dir mitgeben kann: Eine Kundin, die allein durch Kenia und Tansania gereist ist, zwei Länder, Grenzübergang inbegriffen, mehrere Wochen, hat mir hinterher geschrieben, dass sie sich die ganze Zeit über sicher gefühlt hat. Keine brenzligen Situationen, keine unangenehmen Begegnungen. Der strukturierte Rahmen einer Privatreise macht den Unterschied: Du wirst abgeholt, begleitet, abgesetzt. Du bist nie wirklich „allein irgendwo“.

Was du wissen solltest: Als Frau wirst du in Ostafrika manchmal gefragt, wo dein Mann ist. Oder deine Familie. Das ist keine Bedrohung, das ist kulturelle Neugier.

So entschärfst du die Frage

Eine Antwort, die ich Kundinnen oft empfehle: „Mein Freund ist zuhause geblieben.“ Das reicht meistens, um aufdringliche Situationen zu entschärfen, ohne dass du dich erklären musst.

Was Alleinreisende oft unterschätzen

Die Reizüberflutung, und wie gut es tut, Nein zu sagen

Ostafrika ist viel. Die Landschaft, die Tiere, die Geräusche, das Licht, alles ist anders als zu Hause. Ich erlebe es immer wieder, dass Alleinreisende zu Beginn der Planung noch mehr hineinpacken wollen: Stadttouren, Streetfood, Kulturprogramm. Und dann im Laufe des Gesprächs merken: Die Safari allein ist schon genug. Vielleicht sogar überwältigend genug.

Das ist keine Einschränkung. Das ist Selbstkenntnis. Und genau das ist das Schöne an einer Privatreise: Du kannst dir den Rahmen so setzen, wie er zu dir passt, nicht wie ihn ein Standardprogramm vorschreibt.

Die Stille

Auf Safari ist es anders als in einer Stadt. Die Savanne ist laut, Vögel, Wind, Grillen, aber es ist eine Stille, die einem gut tut. Wer allein reist, hat mehr davon. Keine Gespräche im Hintergrund, die man nur halb verfolgt. Man ist ganz da.

Dein eigenes Tempo beim Fotografieren

Viele Alleinreisende kommen mit einer Kamera und dem echten Wunsch, wirklich hinzuschauen. Nicht den Schnappschuss zu machen und weiterzufahren, sondern zu warten, bis das Licht stimmt. Bis die Giraffe den Kopf dreht.

Auf einer Privatreise geht das. Gute Guides lesen ihre Gäste. Sie merken, wann du ruhig sein willst. Wann du Zeit brauchst. Du musst das nicht groß erklären.

Sonnenuntergang über der Serengeti
Sonnenuntergang über der Serengeti

Die kulturellen Begegnungen

Ein ehrlicher Hinweis: Nicht jede „Kulturerfahrung“ im Reiseprogramm ist gleich echt. Manche Maasai-Dörfer, die im Standard-Itinerary auftauchen, sind darauf ausgerichtet, Touristen zu empfangen, mit allem, was dazu gehört. Das ist nicht zwingend schlecht, aber es ist gut, das zu wissen.

Was ich persönlich schöner finde: die ungeplanten Momente. Wenn am Abend jemand anfängt zu singen, weil einfach gute Stimmung ist. Das kann ich nicht ins Programm schreiben, aber ich kann Räume dafür schaffen.

Fragen, die Alleinreisende wirklich beschäftigen

Bin ich allein im Jeep wirklich allein, oder werde ich in eine Gruppe gesteckt?

Bei einer Privatreise bist du wirklich allein. Du hast deinen eigenen Jeep, deinen eigenen Guide. Keine Fremden, kein Kompromiss.

Was kostet eine Safari allein im Vergleich zu zweit?

Der Preis ist höher, weil Fahrzeug und Guide nur von einer Person getragen werden. In der Regel liegt der Einzelpreis etwa 20 bis 35 % über dem Pro-Kopf-Preis für zwei Reisende. Ich nenne dir das immer transparent, für beide Varianten, damit du entscheiden kannst.

Muss ich als Frau bestimmte Länder oder Regionen meiden?

Kenia und Tansania sind für Alleinreisende Frauen gut bereisbar, insbesondere im Rahmen einer organisierten Privatreise. Du bist nie ohne Begleitung in unbekanntem Terrain. Normale Vorsicht, wie überall auf der Welt, gilt natürlich trotzdem.

Werde ich als Alleinreisende komisch angesehen?

In Ostafrika nicht mehr als anderswo. Alleinreisende Frauen sind keine Seltenheit. Was du gelegentlich hörst: die Frage, wo dein Mann ist. Das ist kulturelle Neugier, keine Wertung.

Sitze ich abends im Camp allein am Tisch?

Nur wenn du das möchtest. In den meisten Camps essen Gäste an eigenen Tischen, das Team fragt dich aber gern, ob du Gesellschaft magst. Manche Alleinreisende essen abends mit ihrem Guide, andere sitzen lieber mit einem Buch am Tisch und hören der Savanne zu. Beides ist völlig in Ordnung, niemand schaut zweimal hin. Sag mir vor der Planung, was dir lieber ist, dann wähle ich Camps aus, deren Atmosphäre dazu passt: familiäre Häuser mit gemeinsamer Tafel oder ruhigere Plätze mit mehr Rückzug.

Was passiert, wenn ich unterwegs krank werde?

Du bist nicht auf dich gestellt. Dein Guide ist die erste Anlaufstelle: Er kennt die nächsten Kliniken und Apotheken und fährt dich selbst hin. Dahinter stehen meine Partner vor Ort und ich, telefonisch erreichbar, auch am Wochenende. Für abgelegene Regionen empfehle ich zusätzlich die Flying-Doctors-Mitgliedschaft von AMREF, die im Ernstfall eine Evakuierung per Flugzeug abdeckt. Deine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport gehört ohnehin ins Gepäck, dazu deine persönlichen Medikamente in ausreichender Menge im Handgepäck.

Wie lange sollte eine Solo-Safari mindestens sein?

Ich empfehle mindestens zehn bis 14 Tage. Kürzer lohnt sich kaum, die Anreise ist lang, und du willst ankommen, nicht nur durchrasen. Viele Alleinreisende verlängern nach ihrer ersten Reise beim nächsten Mal spontan.

Muss ich die ganze Zeit Programm haben?

Nein. Eine gute Privatreise hat ein Gerüst, und innerhalb dieses Gerüsts jede Menge Luft. Ob du mittags in der Hängematte liegst, ob du spontan noch eine Bootsfahrt machst, ob du einen halben Tag einfach auf der Terrasse sitzt und schaust, das entscheidest du vor Ort.

Was eine Solo-Safari ungefähr kostet

Eine ehrliche Frage, auf die es keine Pauschalantwort gibt. Ich verkaufe keine Festpreis-Pakete, sondern plane jede Reise einzeln. Was du am Ende zahlst, hängt davon ab, wie du reist: vom Standard der Camps, von der Reisezeit, von der Zahl der Regionen und Pirschtage und von der Länge der Reise.

Damit du trotzdem eine Hausnummer hast, zwei echte Beispiele aus meiner Planung. Jeweils mit privatem Fahrzeug, eigenem Guide, Lodges und den meisten Mahlzeiten, aber ohne internationalen Flug:

Kenia, zehn Tage Safari. Maasai Mara, Lake Nakuru, Amboseli und Tsavo West. Allein reisend liegst du bei etwa 4.625 Euro. Zu zweit, wenn ihr euch Fahrzeug und Guide teilt, sind es rund 4.075 Euro pro Person.

Kenia, Tansania und Sansibar, achtzehn Tage. Von der Maasai Mara über Serengeti und Ngorongoro bis an die Strände von Sansibar. Diese Route zeigt, wie stark die Gruppengröße zählt: zu viert liegt sie bei etwa 4.425 Euro pro Person, ab sechs Reisenden ab rund 4.195 Euro. Allein oder zu zweit fällt der Pro-Kopf-Preis höher aus, weil sich Fahrzeug und Guide auf weniger Schultern verteilen.

Der Unterschied zwischen allein und zu zweit entsteht doppelt: Allein trägst du Fahrzeug und Guide, statt sie zu teilen, und dazu kommt der Einzelzimmerzuschlag.

Als Faustregel pro Person und Tag: allein rund 460 bis 485 Euro, zu zweit etwa 400 Euro, in einer Gruppe ab vier bis sechs Reisenden nur noch rund 230 bis 250 Euro. Je größer die Gruppe, desto günstiger pro Kopf.

Zum Einordnen: Branchenüblich sind für Alleinreisende 20 bis 30 Prozent Aufschlag gegenüber dem Preis zu zweit. Bei mir liegt er, je nach Route, eher bei 20 Prozent.

Das sind Beispielpreise. Je nach Saison und Camp-Standard bewegt es sich nach oben oder unten. Dazu kommen immer der internationale Flug, die Einreisegenehmigungen (Kenia eTA und Tansania-Visum), Versicherungen, nicht enthaltene Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, optionale Aktivitäten und Trinkgelder.

Eine konkrete Zahl bekommst du von mir, sobald ich weiß, wohin du willst und wie lange. Genau dafür ist das erste Gespräch da.

Praktisches, das du kennen solltest

Gesundheit und Impfungen. Welche Impfungen und welcher Malariaschutz für dich sinnvoll sind, hängt von Region, Reisezeit und deiner Vorgeschichte ab. Statt dir hier eine Liste hinzustellen, die vielleicht gar nicht zu dir passt: Kläre das mit einem reisemedizinischen Dienst. Solche Stellen gibt es mehrfach in Deutschland, meist auch in deiner Nähe. Am besten ein paar Wochen vor Abreise, dann wirkt rechtzeitig alles, was wirken soll.

Kleidung auf Safari. Gedeckte Farben: Beige, Khaki, Olivgrün, Braun. Kein Weiß (staubt sofort durch), kein Blau (zieht Tsetsefliegen an), kein Schwarz (zu warm). Leichte, langärmelige Schichten für Morgen- und Abendfahrten, wenn es kühler wird. Eine Fleecejacke ist keine Übertreibung, besonders in der Savanne kurz nach Sonnenaufgang.

Bargeld. Außerhalb der größeren Städte ist Bargeld oft die einzige Option. Geldautomaten gibt es nicht überall, und wo es welche gibt, sind sie nicht immer zuverlässig. Deck dich deshalb schon in den Städten mit der lokalen Währung ein, bevor es in abgelegenere Gebiete geht. Und zahl unterwegs bar, wo es geht. So sammelst du kleine Scheine, die du in den Camps und bei lokalen Aktivitäten als Trinkgeld brauchst.

Trinkgeld. Gib Trinkgeld in der lokalen Währung, in Kenia- oder Tansania-Schilling. Euromünzen lässt du zu Hause, die kannst du vor Ort nicht wechseln. Halte dafür immer ein paar kleine Scheine bereit, es passiert schneller als man denkt, dass man zu wenig dabei hat. Als grobe Orientierung: für den Safari-Guide etwa 15 bis 20 Euro pro Tag, im Gegenwert in lokaler Währung. Im Camp sind rund 2 bis 5 Euro pro Zimmer und Nacht üblich, oft gibt es dafür eine Box für das gesamte Personal.

SIM-Karte und Erreichbarkeit. Eine kenianische SIM funktioniert in Tansania in der Regel nicht oder nur eingeschränkt, und umgekehrt. Wer beide Länder bereist, kauft am besten vor Ort jeweils eine lokale SIM oder prüft vorab ein internationales Roaming-Paket. In den Nationalparks selbst ist Empfang oft schwach bis nicht vorhanden, das gehört dazu und ist meistens eine Erleichterung.

Gepäck. Wer nur mit einem Guide unterwegs ist, hat im Safaritruck viel Platz. Weiche Koffer oder Duffelbags lassen sich leichter verstauen als Hartschalenkoffer. Kameraausrüstung ist kein Problem, die Fahrzeuge haben Lademöglichkeiten für unterwegs, und in den Lodges kann man abends nachladen.

Verpflegung des Guides. Eine Frage, die ich oft bekomme, und die ich dir gern direkt beantworte: In den Camps ist seine Verpflegung fest eingeplant, auf langen Fahrtagen läuft sie über eine Tagespauschale. Du musst dir also keine Gedanken machen, dass er auf seine Mittagspause verzichtet, nur weil ihr an einem Selbstzahlerstopp haltet. Magst du ihn einladen, freut er sich. Aber du musst nicht.

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Alleinreisend mit Kind

Ganz eigene Kategorie: Allein reisen, aber nicht ohne Kind. Das ist etwas, das ich immer häufiger begleite.

Manchmal ist es eine Frau, die mit ihrer erwachsenen Tochter reist, und die beiden wollen das selbst gestalten, ohne Partner, ohne Gruppe. Manchmal ist das Kind der Hauptreisegrund: „Ich will meinem Kind Afrika zeigen, und mein Mann kann nicht mit.“

Das funktioniert. Sehr gut sogar, wenn der Rahmen stimmt.

Was sich verändert, wenn ein Kind dabei ist

Das Tempo. Kinder brauchen mehr Pausen, andere Aktivitäten, manchmal einfach Zeit zum Nichtstun. Ein guter Guide weiß das und passt sich an. Das ist kein Kompromiss, das ist gutes Reisen.

Die Unterkunft. Eine Lodge mit Pool und geschütztem Gelände ist mit Kind anders zu bewerten als für jemanden, der die meiste Zeit draußen verbringt. Ich plane das von Anfang an mit ein.

Die Erklärungen. Guides in Ostafrika sind oft sehr gut darin, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, Tierspuren zeigen, Vogelstimmen erklären, warten, bis das Kind selbst entdeckt hat, was es sehen soll. Das ist kein Zufall: Gute Guides lieben es, zu zeigen, was sie wissen.

Was Mütter oft fragen

Ist es sicher, allein mit Kind zu reisen? Ja, im gleichen Rahmen wie oben beschrieben. Du bist nie wirklich allein.

Ab welchem Alter? Ab 6 Jahren sehr gut machbar. Ab 10 richtig schön, weil Kinder dann aktiv miterleben und eigene Fragen stellen, die auch den Guide fordern.

Wie es sich anfühlt, aus der Praxis

Eine Mutter ist mit ihrem 16-jährigen Sohn zu mir gekommen. Tansania, Safari, Sansibar. Zwei, die das gemeinsam erleben wollten, ohne Partner, ohne Gruppe.

Was mir nach der Reise in Erinnerung geblieben ist: Sie hat mir geschrieben, dass sie und ihr Sohn während der Mittagspause im Jeep saßen, umgeben von Elefanten, Gazellen und Affen. Kein Programmpunkt. Einfach da. „Es war traumhaft. Wie im Film“, hat sie geschrieben.

Picknick mitten in der Maasai Mara
Picknick mitten in der Maasai Mara

Ihr Guide war der Schlüssel. Sympathisch, aufgeschlossen, humorvoll, gebildet, er hat alle Fragen beantwortet, ist auf jeden individuellen Wunsch eingegangen, und die beiden haben bis heute noch Kontakt. Genau das ist es, was auf einer Privatreise passieren kann: Man reist nicht nur durch ein Land. Man trifft jemanden, der es einem zeigt.

★★★★★

„Stephanie von Safarizeit Erlebnisreisen hat unsere Safari perfekt geplant. Sie hat uns im Vorfeld hervorragend beraten und an alles gedacht, was wichtig ist. Auch bei der Beantragung des Visums war sie behilflich. Während der Reise war Stephanie jederzeit für uns erreichbar und hat uns damit ein sicheres Gefühl gegeben. Wir hatten eine großartige Safari und waren sehr glücklich mit Stephanies sehr individueller und persönlicher Betreuung.“

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Franziska · Familie · 31. Oktober 2023
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Die Planung, kein Formular, sondern ein Gespräch

Ich arbeite nicht mit Standardprogrammen. Kein Itinerary, das ich für alle gleich zusammenstelle.

Was ich stattdessen mache: Ich frage zuerst, was du suchst. Ob du Stille willst oder mehr Programm. Ob du zum ersten Mal nach Ostafrika kommst. Ob du eine Kamera mitbringst und dafür Zeit brauchst. Ob du dir wünschst, deinen Geburtstag mitten in der Savanne zu verbringen.

Manche Reisen entwickeln sich über Wochen in vielen Nachrichten. Das ist kein Problem, das gehört dazu. Eine Kundin kam mit einem klaren Plan zu mir: konkrete Camps, ein Budget im Kopf, kleine Unterkünfte bitte. Was sich im Laufe unserer Korrespondenz noch alles entwickelt hat, welche Ideen sie selbst wieder verworfen hat, welche Prioritäten sich verschoben haben, das wäre ein eigener Artikel. Am Ende hat sie allein gebucht, bewusst entschieden, und ich bin mir sicher, dass sie wiederkommt.

So läuft das oft. Man kommt mit einer Idee und geht mit einer Reise.

★★★★★

„Ein Traum ist wahr geworden! Danke an Safarizeit für die tolle Beratung im Vorfeld, für die tollen Ideen für mein Reiseprogramm und für die perfekte Umsetzung meiner Wünsche und Vorstellungen und die grandiose Organisation vor Ort. Genau die richtige Mischung aus Safari, Sightseeing (ich hätte nie gedacht, dass ich Nairobi so toll finden könnte), Kultur, persönlichen Kontakten und körperlichen Herausforderungen (z.B. die Wanderung über die Ngongberge). Und dank der tollen Lodges und Camps gab es immer einen Pool oder eine Nacht unter Sternen in der Wildnis zum Entspannen und Regenerieren. Das einzig Negative, das ich finden konnte, war die Tatsache, dass ich zum Schluss wieder nach Hause musste.“

Susanne
Susanne · Alleinreisende · 7. Mai 2024

Wenn du Fragen hast, oder einfach wissen willst, ob das für dich passen könnte, schreib mir. Mein Formular ist kurz gehalten: ein Budget, eine Idee, ein Reisezeitraum, das reicht. Den Rest besprechen wir persönlich. Keine Verkaufsmail, einfach ein echtes Gespräch.

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Solo-Safari Alleinreisende Frauen Alleinreisend mit Kind Kenia Tansania
Stephanie Zemmrich
safarizeit Erlebnisreisen · Berlin

Drei Jahre am Kilimanjaro gelebt, 2019 safarizeit gegründet. Ich plane Individualreisen für Menschen, die Ostafrika verstehen wollen.

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